- DNS (engl.: DNA): Desoxyribonukleinsäure (engl. -acid)
- Die Substanz, die die Erbinformation codiert, in Form von Chromosomen, die im Kern jeder Zelle enthalten sind.
- Die DNS bildet im Normalzustand eine Doppelhelix von ineinander verschlungenen, spiraligen sogenannten Polynukleotidsträngen. Die Nukeotide bestehen jeweils aus einer Base (Adenin, Thymin, Cytosin und Guanin), Zucker und Phosphatrest.
- Desoxyribose heisst der Zucker, der das Grundgerüst bildet, an dem die Basen Adenin, Thymin, Guanin und Cytosin hängen. Sie werden als A,T, G und C abgekürzt, so dass man den "genetischen Code" in Buchstaben angeben kann, ungefähr drei Milliarden Buchstaben beim Menschen. Drei Basen zusammen codieren jeweils eine Aminosäure. Auf dem Doppelstrang liegen sich Adenin und Thymin bzw. Guanin und Cytosin immer komplementär gegenüber. Sie werden durch gegenseitige Anziehung zusammengehalten, so dass man sich die DNS als Positv/Negativ-Doppelspirale vorstellen kann, bei der Positiv und Negativ im Normalzustand aneinanderkleben.
- Vor der Zellteilung verdoppeln sich die Chromosomen und werden identisch repliziert. Bei diesem Vorgang teilt sich der DNA-Doppelstrang durch ein Spaltungsenzym und es bilden sich die komplementären Stränge, indem sich die komplementären Nukleotide anlagern. Die Verbindung findet dann durch das DNA-Polymerase Enzym Replikase statt.
- Bei der Zellteilung trennen die nun verdoppelten Chromosomen sich voneinander, wandern zu den entgegengesetzen Polen des Zellkerns, der aber in diesem Stadium bereits seine Membran aufgelöst hat um zwei neue Kerne zu bilden.
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